Bericht Siedlervereinsausflug 2019 ins Waldviertel

 


Unser Siedlervereinsausflug 2019 ins Waldviertel

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Am Samstag 28. September 2019 war es wieder soweit.

Der Siedlerverein Braunau-Laab startete, pünktlich wie immer, zum diesjährigen 2-Tagesausflug ins niederösterreichische Waldviertel. Nach einer kurzen Frühstückspause in der Raststation in St. Valentin fuhren wir zum ersten Ziel unserer Reise, der Besichtigung der Whiskydestillerie Haider in Roggenreith. 

Als 1. Whisky-Destillerie in Österreich steht die Familie Haider seit 1995 für Innovation. Heute besuchen mehrere Zehntausend Besucher pro Jahr die Destillerie und die angeschlossene Whisky-Erlebniswelt. Spezialisiert hat sich das Familienunternehmen auf Roggen- und Roggenmalzwhisky, führt aber auch Whisky aus Gerstenmalz und legt bei der Produktion besonderen Wert auf Regionalität.

Diese Whisky-Destillerie wurde uns seitens des Eigentümers sowie seiner Gattin und einer sehr versierten Person bei der Verkostung von drei Sorten aus dem Erzeugungsprogramm präsentiert, unterstützt wurde diese Präsentation durch einen Videofilm über die Destillerie. Anschließend hatten unsere Teilnehmer die Möglichkeit zum Erwerb von diesbezüglichen Produkten. Präsentiert wurde auch Granitschmuck aus der Gegend. Anschließend fuhren wir in das „Mohndorf“ Armschlag. Da wir bereits vorher unsere Essenswünsche bekanntgegeben hatten, wurden wir zu Mittag beim Mohnwirt in Armschlag prompt verköstigt. Nach der wohlverdienten Stärkung wurden wir seitens einer sehr netten Dame vom Tourismusverband über den Mohnanbau in dieser Gegend informiert – auch wieder untermalt durch eine Videopräsentation. Im Mohnbauernladen konnte man verschiedenste Sachen begutachten, aber auch erwerben. Nun ging unsere Reise weiter nach Weitra, wo wir unser Quartier im „Brauhotel Weitra“   bezogen. Nach dem Bezug der Zimmer und einer Regenerationspause trafen wir uns um 18.00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen in Form eines „Bier-Heurigen-Buffets“ sowie zum gemütlichen Ausklang des Tages bzw. des Abends.   

Am Sonntag 29.09.2019 stand nach einem guten Frühstück die Besichtigung von Weitra auf unserem Programm. Die Geschichte und die Traditionen sind hier auf Schritt und Tritt spürbar – die historische Altstadt, umgeben von einer noch relativ gut vorhandenen Stadtmauer, mit ihren schmucken Bürgerhäusern und dem Renaissanceschloss, welches hoch über Weitra thront, zeugen von einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. Diese Geschichte wurde uns von Frau Rabl vom Tourismusverband Weitra in einer ca. 1 ½-stündigen Stadtführung dargebracht, wobei sie uns zu unserem Quartier im Brauhotel Weitra erklärte, dass es sich hiebei um die älteste Privatbrauerei in Österreich handelt. Insgesamt gab es in Weitra einmal 33 solcher Privatbrauereien.

Nach diesem Stadtrundgang in Weitra ging unsere Reise weiter zu unserem nächsten Ziel, und zwar zum Besuch des „Kristalliums“ in Hirschenwies, Gemeinde Moorbad Harbach. Die Familie Weber beschäftigt sich seit ca. 300 Jahren mit dem Werkstoff Glas, welcher uns ständig umgibt, in Form des Schleifens von Kristallglas. Diese jahrhundertelange Tradition  des Glasschleifens und der Glashütten im Waldviertel in einer modernen und spannenden Inszenierung wird im Kristallium dem Besucher veranschaulicht. Im Kristallium Kino und beim Rundgang geht man mit allen Sinnen auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des Glases: Glas als Klangkörper, Glas als Farbenspiel, Glas als Kunstobjekt. Im Zuge des Rundganges hatten wir auch die Möglichkeit, selbst unsere Künste im Glasschleifen auszuprobieren. Vor diesem bzw. nach diesem Rundgang konnte man die Erzeugnisse im Kristallium Shop besichtigen aber auch käuflich erwerben. Nun war es an der Zeit für ein wohlverdientes Mittagessen, welches wir im nahegelegenen „Gasthof Pension Nordwald“ zu uns nahmen. Die Heimreise erfolgte über Teile des Wald- und Mühlviertels nach Linz und Wels, mit einem kurzen Aufenthalt in der Raststation Aistersheim weiter Richtung Braunau, wo wir wieder alle wohlbehalten ankamen. Dies auch Dank unseres guten und ruhigen Chauffeurs Mike. Bericht: Gertraud Weber